Wie lässt sich die Gastronomie im ländlichen Raum kreislauffähiger gestalten? Diese Frage stand am 20. November 2025 in Neu St. Johann im Mittelpunkt der Netzwerkveranstaltung des Projektes Kreislaufwirtschaft im ländlichen Raum (KLW).
Bereits heute ist klar: Stadt ist nicht gleich Land. Während in urbanen Gebieten bereits verschiedene Kreislaufprojekte umgesetzt werden, steht der ländliche Raum oft vor anderen Herausforderungen – und Chancen. Genau hier leistet das KLW-Projekt Pionierarbeit: Gemeinsam mit Unternehmen, Gemeinden und Forschungsinstitutionen sollen regionale Stoffkreisläufe aufgebaut und dauerhaft verankert werden.
Den Auftakt machte Chantal Julen, Expertin für Circular Gastronomy (GastroFutura). Sie zeigte auf, welches Potenzial in der Gastronomie liegt – von gemeinsamen Logistiklösungen über Food Save bis hin zur Zusammenarbeit mit lokalen Produzentinnen und Produzenten. Besonders betonte sie die Chance für ländliche Regionen: «Wo Produktion und Konsum nah beieinander liegen, können Kreisläufe schneller geschlossen werden.»
In einem anschliessenden World Café zur Frage der Primärressourcen erarbeiteten die Teilnehmenden Lösungen zu drei zentralen Themen:
Der Austausch zeigte: Kreislaufwirtschaft gelingt nur, wenn alle Akteure mit an Bord sind und sich aktiv beteiligen. Bereits im neuen Jahr sind weitere thematische Veranstaltungen geplant.
Projekt «Kreislaufwirtschaft im ländlichen Raum (KLW)»
27. November 2025
