In Wildhaus ist vieles noch intakt: die Natur, das Dorf – und die medizinische Versorgung. Für Letzteres sorgen Andrea Grob und ihr Team von der Arztpraxis Churfirsten. Nomen est omen! Wer am Fuss der sieben Berge lebt oder hier aktiv Ferien macht, weiss: Wenn’s drauf ankommt, ist Hilfe ganz nah. Schon immer. Denn auch Andreas Eltern waren als Landärzte für die Menschen rund um Wildhaus da. Seit 2009 führt Andrea Grob diese Aufgabe weiter. Anfangs mit etwas Zweifel, stets aber mit grossem Engagement und längst mit viel Rückhalt weit über den Dorfrand hinaus. Und ja, beim Rückhalt war wohl auch die Liebe im Spiel: nicht nur zur Region, sondern auch ganz persönlich. Wie sie ist auch ihr Mann in Wildhaus aufgewachsen – und nicht abgewandert. Dafür trifft man die beiden, zusammen mit ihren drei Kindern, in jeder freien Minute draussen in der Natur. Per Pedes oder mit dem Bike. Beim sommerlichen Bad in einem der Moorseen. Und im Winter auf den nahen Loipen, Pisten oder dem Eisfeld. Das Freizeitvergnügen liegt direkt vor der Haustür – und bei Notfällen auch vor der Praxistür...

7.00 Uhr Zuhause bei der Familie ist alles in Ordnung. Andrea Grob gönnt sich – wie je den Tag – ein rund 20-minütiges Timeout und macht sich auf den Weg zur Arztpraxis Churfirsten. Sie ist zügig unterwegs, wie auch sonst im Leben.

8.00 Uhr Die Patienten sind pünktlich. Andrea Grob untersucht bereits eine ältere Dame. Man kennt sich – auch ausserhalb der Behandlungsräume. Nähe gehört hier dazu. Die Praxis ist wichtig fürs Dorfleben und für die Gäste der Tourismusregion Toggenburg.

8.45 Uhr Kein Tag ist wie der andere. Der Praxisalltag ist lebendig und vielfältig. Dafür braucht es ein engagiertes Team und eine breite, verlässliche (Infra)Struktur.

10.00 Uhr Sessellift statt Sprechzimmer. Ein mal pro Woche gönnt sich Andrea Grob eine Auszeit mit der Bike Academy. Bergwärts gehört der Perspektivenwechsel für die Wildhauserin einfach dazu...

10.20 Uhr …talwärts wird Fahrtechnik trainiert! Schliesslich will Andrea Grob im Familien-Bike-Team nicht den Anschluss verlieren. Freizeitspass und Naturerlebnis – direkt vor der Tür. Privat wie beruflich.

12.40 Uhr Die Mittagspause ist bereits vor bei. Beim Röntgen ist eine präzise Diagnose gefragt – wie so oft, wenn ein Freizeitmoment eine schmerzliche Wendung nimmt. Das gilt im Sommer wie im Winter, besonders durch die Nähe zu den Skipisten.

13.20 Uhr Zum Glück ist die Fraktur weniger schlimm als befürchtet. Die Versorgung erfolgt gleich hier – dank Erfahrung und Teamwork ganz ohne Zusatzschlaufe in ein Spital fern vom Ort des Geschehens.

20.05 Uhr Eine junge Patientin klagt über Bauchschmerzen – der Ultraschall soll Klarheit bringen. Wie so oft stehen Andrea Grob und ihr Team notfallmässig bereit. Denn regionale Versorgung kennt keine Uhrzeit.