Ob auf der Alp oder im Siedlungsgebiet: Wassermangel und Wasserüberschuss betreffen das ganze Toggenburg. Die «Schwammregion Toggenburg» zeigt, wie beide Extreme mit denselben Massnahmen angegangen werden können.
Von der Alp bis ins Tal
Wie konkret die Wasserfrage ist, zeigt sich auf den Alpen: Kühe und Rinder brauchen täglich viel Wasser, Sennereien benötigen Betriebswasser, und Quellen, Leitungen und Tränken müssen zuverlässig funktionieren. Was in der Landschaft oben passiert, wirkt sich jedoch weiter unten aus – auf Bäche, Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung und Siedlungen. Die «Schwammregion Toggenburg» betrachtet den Wasserhaushalt deshalb als Ganzes: Wasser soll dort zurückgehalten werden, wo es anfällt, damit es später dort verfügbar ist, wo es gebraucht wird.
Zwei Extreme, eine Herausforderung
Trockenheit bedeutet wenig bis kein Wasser in Bächen, schwächere Quellen und Herausforderungen für Landwirtschaft, Natur und Wasserversorgung. Starkregen bedeutet sehr viel Wasser in kurzer Zeit, mit hohen Abflussspitzen, Risiken für Siedlungen und Infrastruktur sowie abgeschwemmten landwirtschaftlichen Flächen. Die «Schwammregion Toggenburg» setzt an beiden Enden an: Wasser aufnehmen, zurückhalten, speichern – und später wieder verfügbar machen, statt es möglichst schnell abzuleiten.
Wasser im Toggenburg: Wie selbstverständlich bleibt es?
03. September 2026
